Schnittstellen
SATA
Serial Advanced Technology Attachment ist ein Schnittstellenstandard für Festplatten und Kontroller. Serial ATA stellt den Nachfolger für den bekannten ATA/IDE Schnitstellenstandard dar. Im Gegensatz zu diesem werden die Daten seriell (nacheinander) übertragen.
Seriell ATA wird in den kommenden Jahren den ATA7IDE Standard ablösen, da die Geschwindigkeit der Datenübertragung bei SATA den von ATA bei Weitem übertrifft und somit der steigenden Anforderung eher nachkommt.
SCSI
Das Small Computer System Interface wurde bereits 1979 von der Firma Shugart Technology entwickelt und ist eine standardisierte parallele Schnittstelle für die Verbindung und Datenübertragung zwischen Peripheriegeräten und dem Computer-Bus.
Seitdem hat sich SCSI zum Industriestandard entwickelt, der in beinahe jedem Computer-System verwendet werden konnte. Im Vergleich zu ATA/ATAPI ist ein wesentliches Merkmal von SCSI die Möglichkeit, mehr als zwei Geräte anschließen zu können.
iSCSI
Mit iSCSi ist es möglich, Daten über ein TCP/IP netzwerk zu transportieren.
SCSI ist das einzig wirklich professionelle Protokoll zur Speicherung von Daten.
Sogenannte IP-Protokolle stellen im lokalen und weltweiten Netz den Standard zum Informationsaustausch dar.
SAS
Serial Attached SCSI (SAS) ist eine neue Technologie, die auf der seit knapp 30 Jahren verwendeten SCSI-Technologie, mit entsprechender Zuverlässigkeit und Stabilität aufbaut.
Sie löst die bisherige parallele SCSI-Schnittstelle ab. Die parallele SCSI-Schnittstelle ist mit dem aktuellen Standard Ultra-320 SCSI an ihren physikalischen Grenzen angelangt. Das Hauptproblem ist die Signallaufzeit der einzelnen Bits auf dem parallelen Bus, diese kommen zu unterschiedlichen Zeiten am Ziel an.
Daher muss die Taktrate am Bus so begrenzt werden, dass das langsamste und das schnellste Bit noch innerhalb einer Bit-Takt-Zeit am Ziel ankommen (genauer: zum Bit-Abtast-Zeitpunkt ausgewertet werden können). Die parallelen Schnittstellen werden zukünftig wieder durch serielle abgelöst, mit denen man sehr viel höhere Taktraten erreichen kann!
Fibre channel
Trotz ständig neuer Entwicklungen an der SCSI-Schnittstelle wurde die Lücke zu den Peripherie-Geräten und den Prozessorleistungen immer größer. Echtbildzeit-Anwendungen oder Video-on-Demand-Anwendungen sind für die neuen Prozessor-Generationen keine Schwierigkeit mehr, verlangen aber eine kontinuierliche Datentransferrate von mindestens 20 MB/Sek. Um diesen Datenanforderungen gerecht zu werden, wurde der Fibre Channel entwickelt. Diese Entwicklung entstand bereits im Jahre 1988 in der ANSI-Gruppe und ist mittlerweile in das Projekt "X3T11" verlagert worden.
Der Fibre Channel soll eine transparente Verbindung zwischen Desktop-Anwendungen, Server-Systemen und Peripherie schaffen, wobei bereits bestehende Übertragungsprotokolle mit eingebunden werden.
Der Hauptvorteil liegt darin, dass vorhandene Software weiterhin genutzt werden kann. Das Fibre Channel Protokoll verfügt über keinen eigenen Befehlssatz, sondern dient speziell nur zur Datenübertragung von Port zu Port. Die Bedeutung und der Inhalt der asynchron übertragenen Daten bleiben dem Fibre Channel verborgen.
Die Steuerung der hohen Datenmenge erfolgt durch die Hardware, es besteht aber die Möglichkeit, durch Nutzung unterschiedlicher Serviceklassen von bestätigtem und unbestätigtem Datentransfer zu wählen. Die Fibre Channel Arrays werden an einem Fibre Channel Arbitrated Loop Controller auf PCI-Basis angeschlossen, in Verbindung mit single oder dual Port Bypass-Modulen. an einem FC-AL können bis zu 126 Devices mit einer Kabellänge (Kupfer) von 30 Metern und bis zu 10 Kilometern bei Fibre-optic eingebunden werden.