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Bandlaufwerkstechnik / Komprimierungstechnik


Bei Datenbändern gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Daten auf das Datenband zu schreiben. Hierzu zählen die Helical-Scan und die Lineare Technik.


Helical Scan (Schrägspurverfahren)

Bei dieser Technik rotiert ein Zylinder, auf dem die Lese- und Schreibköpfe installiert sind, in einem definierten Winkel zum Band. Die Daten werden so in Spuren, die diagonal zum Bandrand liegen, geschrieben. Diese Spuren liegen selbst parallel zueinander. Diese Technik wird auch bei einem VHS Videorecorder verwandt.

Zu beachten gilt es hier, dass das Band durch eine Mechanik aus der Kasette gezogen wird und dem Lese- bzw Schreibkopf zugeführt wird. Dabei kommt es zu Banddehnungen, hohem Bandverschleiss und daraus folgend einer kürzeren Lebenszeit der Bänder im Vergleich zur linaren Aufzeichnung.


Lineare Aufzeichnung

Wie bei einer Musikkassette wird das Band linear an einem Lese- Schreibkopf vorbeigeführt. Die Spur wird parallel zum Bandrand auf das Band geschrieben. Durch Heben und Senken des Kopfes werden mehrere Spuren parallel zueinander aufgezeichnet. Das Band wird beim Vor- und Zurückspulen beschrieben, wodurch der Speicherkapazität erhöht wird.


Komprimierungsraten

Die Rate der Komprimierung hängt entscheidend von der Art der Daten ab. Bilder wie Jpeg oder PNG-Dateien sind von Beginn bereits 2-3:1 gegenüber der ursprünglichen Datei komprimiert. Das bedeutet, dass bei Komprimierung von Daten zur Speicherung nicht mehr komprimiert werden können.

Anders sieht es bei Dateien wie Word-Dokumenten, Excel-Tabellen oder Präsentetationen aus, die eine Komprimierung bis zu 6:1 bezüglich zur Ursprungsdatei aufweisen können.

Daraus ergibt sich bei der Speicherung mit Komprimierung im Durchschnitt eine Komprmierungsrate von 2,5:1, von der man bei der Dimensionierung der Bandmedien ausgehen kann.

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